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Promiskuität

Promiskuität. Ein komisches Wort oder? Ein Wort, das so schlau klingt, kann natürlich nur lateinisch sein. Was es bedeutet? Geschlechtsverkehr mit ständig wechselnden Partnern, Form der persönlich eher unverbindlichen Sexualität (sexuelle Störungen); so jedenfalls laut einem Lexikon. Und warum ich hierüber schreibe? Nein, nicht weil ich plötzlich den Wunsch vieler neuer Sexualpartner habe, ich bin ja mit meinem soweit sehr zufrieden. Allerdings musste ich vergangen Samstag mal wieder darauf aufmerksam gemacht werden, dass mein Freund wohl mehr Frauen gefickt hat, als die Anzahl der Menschen, mit denen ich schon mehr als zwei Sätze gewechselt habe. Gut, natürlich zählt man nicht die Anzahl der Leute, mit denen mal ein paar Worte gewechselt hat, außer man ist wohl verdammt einsam oder lebt ganz allein im Nirgendwo. Aber nachdem mein Freund vor mir bereits 75 (!!!) Sexualpartnerinnen hatte, ist das wohl gar nicht so unwahrscheinlich. Doch nun erstmal zu vergangenen Samstag. Ich war mit meinem Freund und seinen Geschwistern am Volksfest in Bruckmühl, da erzählt Bettina Patrick sie hätte neulich "die Micky" getroffen und hat dabei Patrick angegrinst, als würde sie eine ganz bestimmte Reaktion erwarten. Sie hat uns dann auch ein Bild von ihr gezeigt und als Patrick "Micky" auf dem Foto sah, musste nun er selbstgefällig schmunzeln. Da war mir sofort klar, dass sie eine weitere von den 75 ist. Er meinte dann übetrieben zu mir " ich kenn die gar nicht!!!" nur um kurz darauf der Bettina zu erklären, dass er mit ihr ja fast schon was Ernstes angefangen hätte, sie sich aber als so krasse Mitläuferin entpuppte, weil als sie da einmal Nackt über einen Platz gerannt sind, hatte sie halt mitgemacht, aber man hatte gemerkt, dass ihr das gar nicht gepasst hat und sie nur dazugehören wollte, daher haben sie sie ausgegrenzt. Soso, dachte ich mir und sagte ihm dann ins Ohr, aber leider wohl so laut, dass es auch die anderen verstanden: "hat dich aber nicht daran gehindert deinen Schwanz reinzustecken!". Von ihm kam dann nur wieder "ich kenn die nicht!" mit einem Grinsen im Gesicht und großen Augen, was micht wütend machte, weil ich es ihm sofort angesehen habe, dass da was war und das teilte ich auch mit. Dann meinte "Ja, schön. Ich hab sie zusammen mit X (hab den Namen vergessen) abwechselnd gevögelt- zufrieden?" Ich dann nur "Dann steh halt dazu und verarsch mich nicht". Tatsächlich ging es mir auch nur darum. Nicht verarscht zu werden. Dass diese Micky aber heute ausschaut wie ein Pornostar hat mich jetzt auch nicht grad erfreut. Da mit dadurch mal wieder schön vor Augen geführt wurde wie viele Sexualpartner mein Partner bereits vor mir hatte, musste ich mich jetzt einfach mal im Internet auf die Suche machen, ob das ernsthaft krankhaft ist und was dahinter stecken kann. Doch leider ist die Sexualforschung momentan nicht viel mehr als das. Bloße Forschung. Ohne eindeutige und brauchbare Ergebnisse. Natürlich gibt es Statistiken , die mir sagen, dass der durchschnittliche deutsche Mann in seinem Leben 7,4 Sexualpartner hatte. Häng siebzig dran und du kommst an meinen Partner ran... Was soll man davon halten? Ich wusste das schon bevor wir zusammen gekommen sind, es war damals also kein Hindernis für mich. Obwohl ich schon sehr geschockt war als ich es erfuhr und das obwohl wir zu dem Zeitpunkt auch nur befreundet waren. Jetzt sind wir fast fünf Jahre zusammen. Sowas sollte jetzt also auch nicht plötzlich zum Problem werden. Andererseits habe ich bei meinen Nachforschungen auch gelesen, dass es Beweise dafür gebe, dass jemand der vor eine Ehe häufig wechselnde Geschlechtspartner hatte, in der Ehe auch wahrscheinlicher fremd gehen wird. Die Lösung also: niemals heiraten! xDAlso vielleicht doch mal Gedanken drüber machen? Naja, jedenfalls schreibe ich das ganze nieder in der Hoffnung es so verarbeiten zu können und nicht gegenüber Patrick zu thematisieren. Es ist einfach behindert, wenn man irgendwo mit ihm im Umkreis seiner Heimat unterwegs ist und man sicher sein kann, dass mindestens ein Miststück sich in der Nähe rumtreibt, wo er schon mal eingelocht hat oder die ihn schon mal zum Lecken angebettelt hat, wie er mir ja mal stolz verkündete, dass das bei ihm gemacht wurde. Und andererseits... Wenn ich jetzt Single wäre, nachdem ich es mit 19 Jahren auch mal geschafft habe meine Sexualität zu entdecken und diesbezüglich, wie ich merke, auch immer offener und neugieriger werde - Was würde ich wohl tun? Höchstwahrscheinlich zumindest jedes zweites Wochenende weggehn und vögeln oder mich über Tinder dazu verabreden. Weil ganz ehrlich? Sex ist toll und ich habe selbst den Drang danach, warum es also meinem Freund übel nehmen? Lol, jetzt merk ich während dem Schreiben grad selbst, dass ich mich da nur übertrieben reinsteiger. Es wäre sicherlich leichter für mich zu verdauen, wenn ich selbst mehr Erfahrungen gemacht hätte und daher seine nachvollziehen könnte. Gut, das wäre mir jetzt echt zu stressig gewesen in den letzten 5 Jahren 75 Kerle zu vögeln. Anderseits wer weiß was gewesen wäre, wenn ich in den letzten 5 Jahren Single gewesen wäre. Nicht dass ich mir da jetzt was Tolles ausmale. Ich bin happy mit meiner Beziehung. Grundsätzlich. Jedenfalls sexuell. Jedenfalls aktuell xD. Aber ich hab jedenfalls auch schon mit einigen Kerlen rumgeknutscht und naja, ist zwar kein Sex, aber ja nicht unbedingt weniger intim oder? Gut, es waren natürlich keine 75, sondern vielleicht knapp 10, aber joa xDSo what's left to say? In Studien kam heraus, wie die Attraktivität eines Mannes ab zirka 10 Sexualpartnern stetig sinkt. Auch in Foren las ich, wie man ab 20 von "eklig" spricht. Aber hey - andere wie ich finden Befriedigung in ner fetten geilen Pizza, andere brauchen um solche Glücksgefühle zu erleben halt Sex xDNee, Spaß beiseite. Entscheidend ist ja letztendlich nur, ob man bei einem so starken Sexualdrang auch beziehungsfähig ist. Beziehungsweise, ob man tatsächlich annehmen muss, dass ein erhöhter Sexualdrang vorhanden ist oder man ihn einfach nur offensiver und vor allem auch erfolgreicher auslebt. Denn es erfordert ja auch Anstrengung raus zu gehen, um was aufzureißen, statt sich einfach selbst einen runter zu holen. Vielleicht ist bei allen, die nur 3 Sexualpartner im Leben hatten ja auch vielmehr das die Ursache. Ich kann dennoch nicht leugnen, dass ich mich aufgrund Patricks vorherigem Sexualleben auch manchmal fast schon gezwungen fühle mindestens einmal pro Woche Sex zu haben, da ich Angst habe, seinem Trieb sonst nicht gerecht zu werden und er sich was anderes zur Befriedigung sucht. Eine andere. Ein Glück, dass ich selbst gern Sex hab und wo ich grad so viel drüber schreib, der könnte jetzt auch echt mal heim kommen, hab Bock auf Ficken. Und jetzt, wo ich mich grad so fühle... Ich glaube ich muss mir jetzt keine Gedanken machen, dass er krassere Triebe hat als ich xD Naja und wenn das bei ihm auf möglichst viel Abwechslung gerichtet ist und er mit mir nicht zufrieden ist, dann ist das echt sein Pech, ich werd sicher nicht verhungern müssen...
15.7.19 20:31


Vom kleinen Mädchen zum Großen... und zurück?

Wow. Soeben habe ich meine alten Blogeinträge gelesen. Wirklich ewig habe ich jetzt überlegt wie mein Blog eigentlich heißt und wie ich wieder Zugang bekomme, sodass ich dies tun kann. Und siehe da- ich habs geschafft. Natürlich muss das gleich mit einem neuen Eintrag belohnt werden. Unglaublich wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Und was sich alles bei mir getan hat... Mein USA Traum so schnell erfüllt wie abgebrochen. Meine Liebe nach 5 Jahren stetig gewachsen. Meine ersten Berufserfahrungen gesammelt. Und dann das: Sandra bildet sich ein sie müsse mehr aus ihrem Leben machen und geht mal Jura studieren. Jaja und zwei Jahre später, im 4. Semester sitze ich nun hier. Habe gerade gelesen, wie sehr mich die Abizeit doch gequält hat und wie ich schon alles schmeißen wollte und dann kommt mir: Wie dumm war ich bitte nach all dem dieses Studium zu beginnen? Ich bin doch echt Masochist. Nein studieren ist nicht toll und chillig. Nicht wenn man Jura studiert. Nicht wenn man ich ist. Jemand, der täglich darum kämpft es auszugleichen kein Genie zu sein. Puh. Dummbatzspatz geht mir da durch den Kopf. Ja da hat mein lieber Freund doch irgendwie den Nagel auf den Kopf getroffen. Zumindest muss ich mich aktuell nicht auch noch mit Gefühlschaos rumschlagen. Ja, zwischen mir und Patrick ist es nicht immer leicht. Gerade neulich erst ist es zu einem echt krassen Gespräch gekommen. Völlig ausgetickt ist er, weil ich die Nachos nicht wie er mit Käse Dip essen wollte und dann einen anderen aufgemacht hab. Also nicht das hat ihn bereits zum austicken gebracht, sondern erst die Tatsache, dass ich ihn dazu bringen wollte für sich den Käse Dip aufzumachen. Denn er verweigerte jeden Nacho, weil er nicht seinen bevorzugten Dip dazu hatte. Hat dann irgendwie it Vorwürfen mir gegenüber geendet, mir seis ja sheiß egal was andere etwas kostet bis hin zu er sei ja wohl nicht der richtige für mich. Ich brauch wenn schon so einen Lappen, der mir immer Blumen heim bringt und mich betüdelt. Ah ja, deshalb auch die 5 Jahre mit ihm. Irgendwann endete es dann damit, dass ich als Miststück und dreckiges Stück Scheiße bezeichnet wurde. Wer hätte gedacht, dass ich mal sowas über mich ergehen lasse. Zugegeben, habe ich mich wohl in letzter Zeit tatsächlich ihm gegenüber auch nicht immer toll verhalten. Er hat natürlich auch kein Verständnis, wenn ich mit dem Lernen überfordert bin bzw. allgemein mit der Angst zu schlecht für meinen auserwählten Job zu sein. Doch vergisst er wohl dabei seine unglaublich krassen Stimmungsschwankungen in letzter Zeit. Man will ihn nur noch in Watte einpacken, dass ihn auch ja nichts mehr erzürnen kann. Nun ja, er hat wirklich viel Stress in seiner auserwählten Selbstständigkeit. Ich verstehe das. Und ertrage daher viel ohne es zu würdigen. Aber persönliche Beleidigungen? Gegen die eigene Freundin? Meiner Meinung nach müssen Partner alles daran setzen, dass es dem anderen besser geht. Ihn unterstützen und wertschätzen. Aber Patrick hat da ja so seine eigene Idee von partnerschaftlichen Umgang. Einiges kann ich mittlerweile sogar nachvollziehen. Ich musste schon schmunzeln wie ich vorher gelesen habe, mich würden seine Einstellungen zu gewissen Dingen stören. Heute sehe ich vieles ganz ganz anders. Ich bin ihm auch tatsächlich dankbar, dass er mir sozusagen den Horizont erweitert hat. Ich habe das Gefühl ich kann heute Dinge viel objektiver betrachten als früher. Was mir auch viel sinnvoller erscheint. Hm naja. Jedenfalls liebe ich ihn wirklich und er ist das Wichtigste für mich <3 Kann ich glaub ich leider nicht immer so ganz rüber bringen. Muss meine Launen wohl auch mehr zügeln. Aber im Gegensatz zu ihm sehe ich ja ein, dass ich in gewisser Hinsicht an mir arbeiten muss. Ganz besonders muss ich meinen bescheuerten Studiumsstruggle in den Griff bekommen. Vorhin hab ich doch tatsächlich wieder überlegt, was ich noch für Optionen hätte. Schluss damit! Ich hab mich dafür entschieden und ich zieh das nach bestem Können durch! Vielleicht werde ich etwas brauchen bis ich tatsächlich auch gut darin bin. Aber es ist das was ich wollte. Jetzt muss ich nur noch was draus machen. Ich hoffe ich werde in Strafrecht besser abschneiden als in Zvil- und Öffentl. Recht. Nein - ich werde besser abschneiden! WO ist nur mein blödes Selbstwertgefühl? Ich setz mich doch viel zu sehr unter Druck und nehm mir dadurch selbst den Spaß an der Sache. Ich muss echt mal lernen es zu genießen zu studieren. Ja mann, andere wären sau froh meine Chancen zu haben. Schluss mit dem Selbstmitleid und den Selbstzweifeln. Ich hab nicht weniger das Zeug dazu wie sonst wer. Yes, I can. And yes I will win. Und jetzt genieße ich mal weiter meinen Wein, den ich mir gegönnt hab, weil mir zum Weiterlernen die Motivation fehtle. Und schreite ich den Weg zur neuen Top-Juristin voran!
25.4.19 22:27


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